Herr BM Karner nehmen sie zur Kenntnis: Sicherheit zum Nulltarif gibt es nicht!
Seit Jahrzehnten fordert die AUF/FEG eine längst überfällige Besoldungsreform, die ein dem Anforderungsprofil des Polizeiberufs angemessenes Grundgehalt insbesondere für die Basisexekutive sicherstellt. Doch diese wurde immer nur vor Wahlen in Aussicht gestellt. Nach den Wahlen wurde uns dann sinngemäß erklärt, dass wir dank unserer Zulagen für Mehrdienstleistungen ohnehin gut genug verdienen.
Nun wollen Sie Herr Minister durch ein neues Dienstzeitmanagement (DZM 2026) einen Großteil dieser Zulagen für Überstunden und Journaldienste einsparen.
Doch wer glaubt, dass Sie im Gegenzug nun endlich auch die besagte Besoldungsreform umsetzen, irrt. Auf die Frage der AUF/FEG nach einem entsprechenden Ausgleich in besoldungsrechtlicher Hinsicht erklärten Sie emotionslos und ohne zu zögern, dass das nicht beabsichtigt sei.
Dazu kommt nun, dass unser Gehalt sogar in den nächsten Jahren nicht einmal an die Inflation angepasst werden soll, wodurch jeder Polizeibedienstete bis 2028 zusätzlich zu den Einsparungen durch das neue Dienstzeitsystem einen enormen Verlust beim Realeinkommen erleiden wird.
Damit wird nicht nur der Wohlstand und die Kaufkraft der Polizeibediensteten nachhaltig geschädigt, sondern letztlich auch die innere Sicherheit gefährdet.
Herr BM Karner!
Sie können sich darauf verlassen, dass die AUF/FEG nicht tatenlos zusehen wird, wenn sie die Polizei wie ein Sparschwein für ihre parteipolitische Reputation schlachten. Seien sie versichert, dass wir alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten bis hin zu gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen ausschöpfen werden, um das zu verhindern!







