07.02.2026
Streit in der GÖD bestätigt Notwendigkeit einer eigenständigen und freien Gewerkschaft (FEG/FGÖ)! Der heurige Gehaltsabschluss spaltet nun offenkundig die einzelnen Fraktionen (FCG, FSG, UGÖD) in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD). So fordert die Fraktion UGÖD in einem offenen Brief die eigene Gewerkschaft auf, das Budget durch Vermögenssteuern statt zu Lasten der Beamtengehälter zu sanieren (siehe Foto). Die Freie Gewerkschaft Österreich (FGÖ) fordert ebenfalls eine Neuverhandlung der Gehaltserhöhung. Statt neuer Steuern hat jedoch die Politik zuerst bei sich selbst zu sparen und nicht bei den öffentlich Bediensteten. Dass die GÖD diesem Gehaltsabschluss zugestimmt hat, ist für uns ein klarer Beleg für die politische Abhängigkeit der einzelnen Fraktionen in der GÖD. Insbesondere die FCG als Vorfeldorganisation der ÖVP, wie auch die FSG als jene der SPÖ sind offenkundig nicht in der Lage parteipolitische Interessen von den berechtigten Interessen der Bediensteten zu trennen. Deshalb war es für die AUF stets undenkbar, der GÖD als weitere Fraktion beizutreten und dort in der Folge alle Vorstandsbeschlüsse mittragen zu müssen. Nur eine freie und eigenständige Gewerkschaft, wo es keine Fraktionen, sondern lediglich „Mitglieder“ gibt, kann eine echte und ehrliche Interessensvertretung gewährleisten. Bei der FEG/FGÖ ist dies der Fall und somit sichergestellt, dass niemand brav die Hand heben muss, nur weil es der fraktionelle Zwang gebietet! Wenn auch du der Meinung bist, dass es besser ist, sich „eigenständig und frei von fraktionellen Zwängen“ für die richtigen Interessen stark zu machen als sich nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ für die falschen Interessen einzusetzen, bist du bei uns richtig: https://www.feg.at/feg-mitglied-werden/ Foto mit Forderung der UGÖD-Fraktion >>>