Polizeiberuf wird immer gefährlicher!
Beim Einsatztraining, bei der Verfolgung eines Täters, oder durch den Angriff eines immer aggressiver werdenden Gegenübers steigt die Anzahl der verletzten Polizeibediensteten stetig an.
Allein die letzten drei Jahre waren es über 7.000 verletzte Kolleginnen und Kollegen und die Zahlen steigen weiter, wie die aktuelle Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch den AUF-Sektionsvorsitzenden Reinhold Maier (siehe Link) eindrucksvoll belegt.
Neben der grundsätzlichen Gefährlichkeit unseres Berufs ist dies leider auch darauf zurückzuführen, dass Attacken auf Polizeibedienstete nicht mit der notwendigen Härte geahndet werden und hier von den politischen Verantwortungsträgern - allen voran BM Karner - nicht entschlossen gegengesteuert wird. Anstatt sich hinter seine Polizistinnen und Polizisten zu stellen, ist er diesen mit der von ihm eingeführten Meldestelle gegen - angeblich strukturelle - Polizeigewalt oder auch einer äußerst fragwürdig besetzten Kommission zur Evaluierung des Polizeieinsatzes am Persmanhof geradezu in den Rücken gefallen.
Darüber hinaus haben die von ihm umgesetzten Sparmaßnahmen etwa in Bezug auf die Notwendigkeit der bestmöglichen Ausrüstung bereits mittelbar negative Auswirkungen für die Sicherheit der Polizeibediensteten im Außendienst.
Die AUF/FEG rät unserem Minister daher, dass er öfter einmal jene Orte besuchen sollte, wo die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich ihre Gesundheit riskieren, anstatt sich bei irgendwelchen „Schönwetterbesuchen“ selbst auf die Schulter zu klopfen.
https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/AB/3798/imfname_1739910.pdf







