DZM: 1. Entwurf bestätigt Befürchtungen!
Leider bestätigt der nun übermittelte Entwurf zum „DZM LPD 2026“ unsere Befürchtungen bzw. werden sie teilweise sogar noch übertroffen:
1. Keine Regelung für Rüstzeiten trotz höchstgerichtlicher Klarstellung zu diesbezüglichem Anspruch!
2. Verbesserungen im Sinne einer Work-Life-Balance bleiben vage und unverbindliche Kannbestimmungen!
3. Regelung zu garantierten Betreuungsstunden für Diensthundeführer entfällt beim DZM im Unterschied zur DZR!
4. Maximale Flexibilität beim örtlichen Personaleinsatz (Stichwort: Springerstreifen)
5. Optimierte Flexibilität beim zeitlichen Personaleinsatzeinsatz (Stichwort: Pandienstwochenenden)
6. Reduktion von Journaldiensten trotz steigender Verwaltungstätigkeiten und komplexer werdender Aktenerledigungen.
7. Mehr Dienstantritte bzw. massive Einschränkungen für längere Dienste (mehr als 13 Stunden)!
8. Verschlechterungen beim Gesundheitsschutz durch die Verkürzung der plandienstfreien Wochenruhe!
9. Entmachtung der Dienstplaner auf den Basisdienststellen durch Verlagerung von Planungsbefugnissen!
10. Abschaffung von Gruppen- bzw. Schichtdienst samt damit einhergehender Planungssicherheit und Feiertagsgutschrift!
Somit ist für die AUF/FEG klar, dass das neue Dienstzeitmanagement nichts anderes als ein Sparprogramm ist. Während der Personalstand nachweislich wieder zu sinken beginnt, sollen so die steigenden Belastungen für die Basispolizei „kosteneffizienter“ gemeistert werden können.
Alle betroffenen Polizeibediensteten sind daher jetzt aufgerufen, ihre Meinung zu diesem Vorhaben kundzutun und sich an unserer Umfrage zu beteiligen, wenn sie das bis jetzt noch nicht getan haben:
https://www.feg.at/auf-umfrage/







